Sonntag, 2. Mai 2010

NPD ! Jetzt auch in Schmalkalden?

NPD ! Jetzt auch in Schmalkalden?

Die braune Masse agiert heutzutage in fast allen Teilen Deutschlands. Die Großstädte sind davon am meisten betroffen. Überall findet rassistische Parolen, Demos und Straßenschlachten gegen Andersdenkende und Ausländer stehen auf der Tagesordnung. Wird das jetzt in Schmalkalden auch so?

Letzte Woche Freitagnacht am 23.04.2010 wurde bei der Geschäftsstelle der Partei der DIE LINKE in Schmalkalden, Hoffnung 11, eine Fensterscheibe eingeworfen. Die Täter sind leider unerkannt davon gekommen, doch die Polizei ermittelt noch in dieser Sache. Es könnte jeder in Schmalkalden sein, der etwas gegen diese Partei hat. Doch wer hasst die Partei mehr als die NPD und deren Anhänger. Seit kurzen gibt es auch in Schmalkalden, so haben Forschungen im Internet bestätigt, eine Ortsgruppe der NPD. Diese arbeitet gleichzeitig mit den Städten Suhl und Meiningen zusammen. So haben sie die wichtigsten Orte im Rhön-Rennsteig-Gebiet unter ihren Einfluss gebracht agieren nun auch ganz unbehelligt in Schmalkalden, planen wahrscheinlich schon Aufmärsche und sonstige verwerfliche Aktionen.

Die Ortsgruppe Solid Schmalkalden will deshalb jetzt offen auftreten und gegen diese Gruppe protestieren. Solid Schmalkalden und dessen Mitglieder werden eine Kampagne gegen diese Gruppe starten und vielleicht kann Solid Schmalkalden auch andere Ortsgruppen und andere Parteien wie z.B. Junge Union SM und Jusos SM für diese Kampagne begeistern; denn nur durch geeinte Gegenwehr kann die Demokratische Mehrheit sich gegen die Nationalsozialisten in Schmalkalden durchsetzen.

Aber nicht nur Ortsgruppen können helfen. Wir brauchen alle und jede einzelne Stimme und Hilfe, die Ihr uns zur Verfügung stellen könnt. Helft uns bei den Kampagnen, warnt und informiert alle in Schmalkalden und Umgebung, dass wir jetzt auch von der BRAUNEN Masse verseucht sind. Flyer, Aufkleber und andere Aktionen ähnlich wie bei "Rock gegen Rechts" wird es natürlich auch bald geben. Genaueres erfahrt ihr auch in späteren Artikeln.

Wir möchten uns auch noch einmal an alle wenden, egal ob Linke, SPD, CDU, Grüne oder FDP, Mitglieder oder Anhänger: in dieser Situation müssen wir eine feste Front bilden, die sich gegen die rechte Szene wehrt. Es geht hier nicht mehr um unsere Vorstellungen von einem gerechten Sozial- oder Bildungssystem. Nein! Es ist eine Bedrohung gegen die alle demokratischen Parteien ihr Veto einlegen müssen. Reicht euch in diesem Falle hier die Hände und vergesst eure Feindschaften zwischeneinander. Wenn Ihr dies nicht tut, zerstückeln wir die doch so nötig gebrauchte Mehrheit gegen die NPD. Denn auch Hitler ist durch die Uneinigkeit der anderen Parteien an die Macht gekommen. Verhindert, dass so etwas noch einmal passiert.

Von Solid Schmalkalden aus würde ein Treffen mit den anderen Ortsgruppen in Schmalkalden nichts im Wege stehen und sie würden sich freuen wenn man einen Termin für ein klärendes Gespräch finden würde.

Donnerstag, 25. Februar 2010

Kann man Gewalt mit Gewalt bekämpfen?

Antifaschismus ist eine gute Sache und findet Jährlich neue Anhänger. Die Demos werden immer größer und die Menge immer Lauter. Doch es vergeht keine Demo, bei der es keine Schlägereien mit Neos gibt oder wo es mal keine Zusammenstöße mit der Polizei gibt. Muss das sein ?

Es ist einfach eine Katastrophe. In der heutigen Zeit versuchen die Rechtsradikalen wo sie nur können Anhänger zu finden und die Braune Masse wird immer größer in Deutschland. Doch es gibt auch Gegenpole. Einmal die verschieden Parteien wie SPD und DIE LINKE und dann gibt es noch die Antifa.
Diese zusammen Organisieren Gegendemos die immer mehr besucht und vom Volk Unterstützt werden. Eine gute Sache, eine wichtige Sache.
Doch schon von Anfang an verlief keine Gegendemo friedlich. Vor allem die Demos der Antifa. Es gab immer wieder Massenschlägereien, Steinewerfen, Flaschenwerfen und heftige Zusammenstöße mit der Polizei und das nicht nur auf Demos der Antifa.
Wir, Die Linke, und die Antifa setzen uns gegen die Neos und deren Hang nach Gewalt ein. Und nun machen wir genau das Selbe?
Das kann nicht sein und das finde ich, ist unverantwortlich.
Unser Ansehen in der Bevölkerung wird dadurch sehr geschwächt und immer mehr Medien wenden sich gegen Linksorientierte Gruppierungen. Auch die Partei DIE LINKE bekommt das immer wieder unter die Nase gerieben. Deswegen müssen wir das jetzt einstellen. Wir brauchen eine Starke Linke im Bundestag und in der Zukünftigen Regierung / oder Opposition.
Deswegen sage ich, stellt die Gewalt ein und macht eure Demos friedlich. Lasst die Faschos doch machen, aber haltet eure Gruppierungen in Ehren.
Links zu sein bedeutet nicht nur Antifaschismus sondern auch Diplomatisch und Gut überlegt vorzugehen. OHNE GEWALT !

Die letzte Demos in Dresden diesen Monat, warschon einmal ein guter Anfang. Es war auch nicht ganz gewaltfrei verlaufen aber zumindest gab es keine so heftigen Zusammenstöße wie in der Vergangenheit.

Die Antifa hat mein vollstes Vertrauen und tiefstes Wohlwollen, macht weiter so und erkämpft euch euren Weg mit Diplomatie und Politischer Überlegung und Debatten.

Mit freundlichen Grüßen
Solid Schmalkalden
"Die Einheit Deutschlands kommt so gewiss, wie auf den heutigen Tag der morgige folgt.
Und wenn die Hochzeit zwischen Ost - und Westdeutschland sein wird, werden wir, die DDR, als Bräutigam mit schönen Gaben kommen.
Wir werden mit vielen Volkseigenen Betrieben kommen, die uns die Mittel geben, dass Leben unserer Menschen zu verbessern.
Wir werden als ein schuldenfreier Teil Deutschlands kommen.
Ich werfe die Frage auf :
Und ihr, als Braut, was bringt ihr? - den Buckel voller Schulden?
Aber wir heiraten euch trotzdem, weil wir euch lieben!"









Otto Buchwitz auf dem IV. Parteitag der SED 1956

Freitag, 12. Februar 2010

Ein Zitat von Günther Grass 1990

"Die zu erwartende Verelendung weiter Bevölkerungsschichten in der Sowjetunion und in Polen wird mit Nationalismus verwischten Hass zeitigen. Trotz scheinbar günstiger Bedingungen droht innerhalb der Bevölkerung der DDR die anfängliche Erwartung auf das Wunderding DM in Enttäuschung umzuschlagen. Sprunghaft steigende Arbeitslosenzahlen, das arrogante, besserwisserische Auftreten der westdeutschen Herren im Kommandostil, die absehbare Perspektive, wieder die Angeschmierten, die ewigen Verlierer, ja, nun auch noch die Versager zu sein, könnte Hass keimen lassen, nicht frei von Selbsthass. Nach dem Zusammenbruch der kommunistischen Zwangsherrschaft und Mangelwirtschaft stehen nun das kapitalistische System und dessen Ideologie, die rigorose Marktwirtschaft und die Macht der Banken , auf dem Prüfstand. In der DDR mehren sich (vier Wochen nach der Einführung der DM) die Katastrophenmeldungen. Heute die Arbeitsministerin Hildebrandt, die vom Zusammenbruch der Wirtschaft sprach und von der zunehmenden Abwanderung qualifizierter junger Arbeiter und Lehrlinge in den Westen; alles Tatsachen, die ich prognostiziert habe und die, indem sie sich nun bestätigen, nicht fröhlich stimmen."








Wie schon direkt zur Wendezeit vorausgesagt, ist der PROZESS der Wiedervereinigung mit enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belastungen verbunden, die auch in 20 Jahren noch nicht abgeschlossen sein werden. Trotzdem kann Deutschland etwas für eine schnelle Überwindung des Ost - Westgradiententun:

Rücksicht, Reue, Toleranz sind die Richtlinien für ein wiklich geeintes Deutschland.







WEITERE INFORMATIONEN UNTER:


http://solid-schmalkalden.jimdo.com/unsere-projekte/

Donnerstag, 31. Dezember 2009

AUFKLÄRUNG ZU UNSERER POLITISCHEN MEINUNG





Deutschland, einig Vaterland? Einigkeit und Recht und Freiheit?


Wie oft hört man in Internetforen und Onlinepräsenzen der großen deutschen Zeitungen, wie ungerecht doch eigentlich die Politik, ja sogar das ganze Leben in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik gewesen IST. Auch wenn Deutschland jetzt seit 20 JAHREN eins ist, gibt es erhebliche Gradienten zwischen dem Teil der ehem. DDR und ihrem Partner West-Deutschland. Doch wieso besinnt sich kein Bürger von beiden SEITEN Deutschlands auf die schönen und positiven Dinge der "WIEDERVEREINIGUNG", wieso existieren bis dato noch Begriffe wie "Ossi", "Wessi", "Bundis" und "Drüben"? In den Köpfen aller Deutschen zeigt der KALTE KRIEG die Wirkung, die von seitens des Ost- oder Westblocks ereicht werden sollte, auch wenn dies der ein oder andere abstreitet:
Verachtung, ja sogar Scheu und Angst gegenüber dem anderen System! Was dieser propagandsitische Krieg angerichtet hat, ist ein schwarzer Keil zwischen den doch seit 3. Oktober 1990 verbrüderten und wiedervereinigten Deutschen, der Wunden bis in mehrere folgende Generationen reißen wird.


1. Wir fordern eine OBJEKTIVE Aufarbeitung des Dualismus Amerika - Russland, des Kalten Krieges, dessen Einfluss auf die so entstehenden beiden deutschen Staaten und deren Wiedervereinigung. Die Ortsgruppe "Actio Communis" Schmalkalden macht es sich zur Aufgabe, Probleme und Konflikte im immer noch nicht vollendeten Wiedervereinigungsprozess Deutschlands zu sichten und zu kommentieren und mögliche Lösungen für Folgen des Prozesses zu finden.

Deutschland, der Bildungsstaat?


Wir haben uns bei Bekannten und Verwandten, aber auch im Internet kundig gemacht und haben so unsere politische Meinung gebildet.Vor allem das nach unserer Meinung mangelhafte deutsche Schulsystem, mit dem wir täglich konfrontiert werden, hat uns dazu aufgerüttelt. Im Gespräch mit den Eltern haben wir immer wieder gehört, wie gut eigentlich das (Schul-)System ihrer Kindheit war: das Schulsystem der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Meist wird ja die Zeit der DDR ins schlechte Licht gerückt, das ist aber falsch. Natürlich hatte die DDR auch ihre Fehler und ist am Ende daran kaputt gegangen, doch das sagt nichts über die Bürger des ehemaligen "Ersten Sozialistischen Staates auf Deutschem Boden" aus. Wir wollen also damit unsere Meinung darlegen dass das sozialistische Schulsystem genau das richtige für uns wäre. Lobend zu erwähnen ist auch die "Gleichschaltung" der Lehrpläne, was eine gleich hohe Schulbildung aller Schüler der DDR zur Folge hatte. Während hingegen heute Studiengebühren, Materialkosten, Schulbuchpauschalen und Essengelder für die Schüler und ihre Familien fällig werden, musste in der DDR keine Familie finanzielle Hilfe zur Tilgung der Schulkosten beantragen. Durch die gefährlich wachsende Hegemonie des Kapitals über alles andere klafft die Schere der Dreiklassengesellschaft immer weiter auf.



2. Wir möchten also darauf aufmerksam machen, dass das aktuelle Schulsystem zu überdenken ist und dass sich ein neues gemeinsames Schulsystem an dem der ehem. DDR orientieren sollte.

Was nützt uns die neue deutsche Demokratie heute?


Was ist aus dem in der 68er - Bewegung geforderten politischen Engagement des Normalbürgers geworden?! Viele gaben spätestens nach den Krisen der 70er-, der Kriege im Balkan, oder auch zuletzt bei den Unruhen und grausamen "Glaubenskriegen" der Islamisten seit 2001 jegliches Interesse für die deutsche und internationale Politik auf. Viele Aktionen der Bundesregierung oder der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) rufen für mehr Engagement in der (derzeitigen Richtung der schwarz-gelben Koalitionspolitik) auf. Die Interessenten ordnen sich durch die Teilnahme an diesen Veranstaltungen, z.B. dem "Bundeskongress für Politische Bildung" oder dem "Schülerwettbewerb zur Politischen Bildung" (beides Veranstaltungen des bpb), der derzeitigen deutschen Regierungspolitik unter. Der Bürger soll durch diese falsche Lenkung den Eindruck bekommen, an der Politik seines Landes, aber eigentlich nur bei der derzeitigen Politik und den Zielen der schwarz-gelben Regierung, mitwirken zu dürfen. Der Föderalismus der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und das System der Wahlen für eine deutsche Regierung sind nur eine Fassade. Auch durch den Einsatz von mehreren Parteien sollen die Bürger in bestimmte Richtungen gelenkt werden. Jede Partei schafft ein eigenes Programm, nur selten wird dieses durch Forderungen des Nichtmitgliedes, also des Bürgers, geändert. Es gibt also von Grund auf nur bestimmte Richtungen, nach denen sich der Wähler hingezogen (zum Vorteil jener Partei), oder von der anderen abgestoßen (zum Vorteil der anderen) fühlen kann. Doch wer kümmert sich um die sich immer wieder ändernde Meinung des Bürgers?


3. Wir fordern, dass der normale Bürger seine Meinung, ohne sich dem Programm einer Partei fügen müssen, voll und ganz, soweit es den Gefügen der Verfassung nicht widerspricht, äußern kann und AKTIV in die Vorgänge der deutschen Politik eingreifen darf, soweit ihn die Regeln der Demokratie nicht daran hindert.




Resümee:



Die [´solid] – Ortsgruppe Schmalkalden „Actio Communis“ möchten sich in erster Linie für die Bedürfnisse der Schüler und deren Familien einsetzen und darauf aufmerksam machen, dass sich der Staat gerade durch die Erhebung von Studiengebühren und durch die unterschiedlich formulierten Lehrpläne aller Bildungseinrichtungen langsam die Unzufriedenheit der Bürger einheimst. Durch eine einheitliche Schulbildung können auch Schüler sozial schwächerer Schichten Chancen auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz bekommen.Unsere Gruppe fordert vom Normalbürger keine lose Kritik an Gesellschaftssystem und Staat, sondern politisches Interesse und Engagement.Außerdem wollen wir alle Menschen zum Nachdenken bringen und Ihnen die Grundlagen des Demokratischen Sozialismus darlegen und davon zu überzeugen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Genossen der Ortsgruppe „ACTIO COMMUNIS“

Montag, 28. Dezember 2009

Antikommunismus und Wirtschaftskrise

Antikommunismus, Konterrevolution, Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus, Rechts- und Unrechtsstaat, Verteufelung der DDR, Stasi- und SED Terror!
Friedrich Engels, 1847: „Der Kommunismus ist die Lehre von den Bedingungen der Befreiung des Proletariats“
1848 prägten Marx und Engels im „Manifest“ die klassischen Sätze: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus …“.
Dies löste heftige Reaktionen beim politischen und sozialen Gegner aus.
„Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer Hetzjagd gegen dieses Gespenst verbündet …“. Mit anderen Worten: Der Antikommunismus ist so alt wie die Arbeiterbewegung selbst. Er ist die schärfste Waffe der Kapitalisten (Ausbeuter), der Herrscherklasse des Kapitalismus (Bourgeoisie) und ihrer Ideologen und Politiker. Ihnen sind mit den Idealen der Marxisten die eigenen Ideen und Ziele als unglaubwürdig verloren gegangen. Sie muss den Weg der Verleumdung, Entstellung, plumpen Verfälschung und Bestechung und des Terrors gehen, der über zügellose Aggressivität und blinden Hass zu schwersten Verbrechen führt.
Der Antikommunismus steigert sich in dem Maße, in dem sich die allgemeine Krise des Kapitalismus ausprägt und verschärft. Kann der Kapitalismus seine Macht mittels des Antikommunismus nicht mehr in der bürgerlichen Demokratie erhalten und regieren, so macht der das in der Diktatur wie z. B. in Mittel- und Südamerika oder dem Faschismus.
Und geht das nicht mehr in Frieden und wird das zur existenziellen Frage, greift man zur militärischen Intervention, zur Aggression, Überfall und Krieg. In Zeiten zeitweiligen oder partiellen Friedens wird ein Wirtschafts- oder Handelskrieg geführt, Diversion und Sabotage organisiert und ein psychologischer Krieg um die Hirne der Menschen über alle Medien betrieben. Die Agitation und Propaganda wird von der Massenpsychologie als Wissenschaft geprägt und von Massenpsychologen gesteuert. Wie wirkungsvoll der gezielte Einsatz von massenpsychologischen Formen und Methoden im Antikommunismus und der Konterrevolution sein kann, zeigt die Re-Kapitalisierung der DDR und des sozialistischen Lagers.
Lenin hatte schon erkannt, dass keine Revolution bestehen kann, wenn sie sich nicht zu verteidigen versteht. Umso höher muss man den heroischen Kampf der kleinen VR Kuba, vor den Toren der USA gelegen, im Kampf gegen den Antikommunismus und Konterrevolution gegen die ganze Welt des Kapitalismus bewerten und dass sie bis heute Sieger geblieben sind.
Diese voran stehenden Feststellungen, Behauptungen und Erkenntnisse gilt es anhand der objektiven Fakten und Geschehnisse der europäischen Geschichte zu untermauern. Gegenstand dieser Geschichtsbetrachtungen ist der Zeitraum von der Oktoberrevolution 1918 bis heute, 20 Jahre nach dem Sieg der Konterrevolution, der Re-Kapitalisierung des sozialistischen Lagers.

Ziel dieser kleinen Reihe ist es, uns und alle an der objektiven Geschichte Interessierten, den im Jahr 2009/2010 stattfindenden immensen ideologischen Druck der Apologeten des Kapitalismus durch Halbwahrheiten, Lügen, Geschichtsfälschungen, Geschichtsklitterungen oder einfachem Verschweigen standzuhalten und mit entsprechenden Fakten zu widerlegen. Ein aktuelles Beispiel zum Beleg dieser Notwendigkeit war ein Bericht im FW vom 02. 02. 09 über das Schicksal der Frau Sonja Bürgel in einem Jugendwerkhof der DDR kombiniert mit einer Frauensilhouette auf fast einer Druckseite gespickt mit Unwahrheiten und Falschdarstellungen. Das hat die ehrliche ehemalige DDR-Bürgerin, Sonja Schaeler aus Meiningen, die vermutlich mit der Arbeit der damaligen Arbeit des Referates Jugendhilfe in der Abteilung Volksbildung des Rates des Kreises vertraut war, bewogen, einen Leserbrief an das FW (abgedruckt am 11.02.09) mit einer objektiven Gegendarstellung zu senden. Solche oder ähnliche Schmähungen werden uns 2009/2010 noch oft dargeboten werden.
Wenn Frau Sonja Bürgel schon so gelitten hat, was ich keinesfalls schmälern oder gar negieren möchte, wie muss dann erst August Baumgarte aus Hannover gelitten haben. Er verbrachte 12 Jahre in faschistischen Gefängnissen und Lagern und wurde 1957 wegen des Verstoßes gegen das KPD-Verbot als einer der fast 10 000 zu Gefängnis- und Zuchthausstrafen in der Zeit von 1951 – 1968 verurteilten, zu 2 ½ Jahren Gefängnis verurteilt. Absitzen musste er sie an einem Ort, der gerade für politisch Engagierte und historisch informierte Gegner des NS-Regimes besonders schmerzlich gewesen ist. Unmittelbar gegenüber ihren Hafträumen und von den Fenstern aus gut zu sehen, befand sich – noch im unveränderten Zustand – die ehemalige Hinrichtungsstätte der NS-Justiz in der Haftanstalt Wolfenbüttel in der Alt-BRD. Auch in der damaligen Zeit gab es in der BRD seelischen Terror!

Weitere Bewertungen solcher Erscheinungen, Veröffentlichungen und aktuelle Probleme werden folgen.



Von: Ulrich Beck, Linken-Ortsverband Schmalkalden

Samstag, 26. Dezember 2009

Jugendliche und Politik!?

Jugendliche und Politik ?!

Sebastian Cramer
25. Dezember 2009 16:32 Uhr

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Junge Politiker arrangieren sich jetzt auch in Schmalkalden.
Solid Schmalkalden wird jetzt endlich aktiv!
Einladung zur Eröffnungsparty unseres Büros in März 2010 !!!
Aufruf zur aktiven Mitarbeit!!!

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Liebe Leserinnen und Leser,
Liebe Mitgliederinnen und Mitglieder,
Liebe Genossinnen und Genossen!

Jugendliche engagieren sich immer seltener in Sachen Politik. Viele schütteln nur angewidert den Kopf, wenn man sie auf ein politisches Thema hin anspricht. Das politische Grundwissen ist bei den meisten Jugendlichen nicht mehr vorhanden. Fast die Hälfte der Jugendlichen könnte wahrscheinlich nicht mal sagen, welche Parteien im Bundestag sitzen und welche von diesen zurzeit an der Macht sind. Und so hört man, wie vor allen ältere Leute immer wieder über die heutige Jugend schimpfen. Doch sind diese Vorwürfe wirklich gerechtfertigt?

Wie viele Bildungsstreiks gab es in den letzten Jahren und was wurde daraufhin getan bzw. überhaupt unternommen?! Die Antwort ist kurz und schockierend zugleich. Die Regierung hat nichts getan. Die Jugendlichen, die manchmal sogar Strafen auf sich genommen haben, um an solchen Aktionen teilzunehmen, wurden verspottet und bekamen keine Unterstützung. Die Opposition wurde für dumm verkauft und als nicht vertrauenswürdig hingestellt. Die Linke (die die meisten Streiks organisierte) musste mit ansehen, wie wir Jugendliche immer und immer wieder abgewiesen wurden. Die politischen Jugendgruppen (z.B. Solid) wurden gezwungen, sämtliche Organisation gegen die aktuelle Poltik zu unterlassen oder wurden sogar gewaltsam durch den Einsatz der Polizei beendet. Ein gutes Beispiel dafür war kürzlich ein Vorfall an der Frankfurter Uni.

Doch nicht nur in der Bildungspolitik wird nicht an uns gedacht. Wie viele Jugendliche sind schon auf die Straße gegangen, um gegen den Afghanistankrieg zu demonstrieren???!!! Es waren viele!!! - Und auch hier wurden wir nicht ernst genommen.

Ein weiteres gutes Beispiel für die Ignoranz der Regierung(en) ist der jetzige Klimagipfel gewesen, der katastrophal gescheitert ist. Unser Leben wird wegen Geld verschenkt und in Gefahr gebracht. Das Klima ändert sich jährlich - und zwar nicht zu unseren Gunsten, wie ja jeder sicherlich mitbekommen hat. Täglich wird tonnenweise CO2 in die Luft geblasen. Und was soll dagegen getan werden?? Wer will, kann klimabewusst leben - so zumindest das Urteil des Klimagipfels. Was für eine Arroganz und Ignoranz der kapitalistischen "Volksparteien"!!! Die Entwicklungsländer sollen nun mehr Geld bekommen, um damit ihre Umweltpolitik zu finanzieren. Das ist nach meiner Meinung eine Frechheit. Wenn Menschen einmal nachdenken und nicht nur Dollarscheine vor den Augen sehen würden, dann müsste ihnen klar werden, dass Menschenleben wichtiger sind als der ewige Feind das KAPITAL!!! In ein paar Jahren werden wir dafür bezahlen müssen. Und dann ist es zu spät.

Deswegen rufe ich euch auf, etwas mit uns etwas gegen solche Schweinereien zu unternehmen. Zeigt den Menschen hier in Deutschland, den Alten und den Politikern, dass wir Jugendliche trotz dieser Schandtaten unserer Regierung und der Politikverdrossenheit der Bürgerinnen und Bürger etwas bewegen wollen. Wir sind die nachfolgende Generation, die mit den jetzt erschaffenen Problemen einmal leben muss. Deswegen sage ich, fangt jetzt schon damit an gegen, solche Probleme zu kämpfen. Helft uns, aus dieser Welt etwas Besseres zu machen. Mit ein paar Stunden eurer Zeit könnt ihr etwas auf die Beine stellen, wie es Deutschland noch nicht gesehen hat!

Werdet Mitglied bei Solid Schmalkalden, der neuen Basisgruppe von Solid Thüringen.

Genauere Infos erhaltet ihr auf unserer Homepage unter: http://www.solid-schmalkalden.jimdo.com/

Kontakt könnt ihr über unsere E-Mail mit uns aufnehmen: solid-schmalkalden@web.de





Im März 2010 werden wir eine Veranstaltung in Schmalkalden organisieren, bei der wir das erste Mal öffentlich auftreten. Kommt vorbei. Über genauere Termine werdet ihr natürlich vorher noch Informiert.


Mit freundlichen Grüßen
Solid Schmalkalden
Sebastian Cramer
Öffentlichkeitsarbeiter
Solid Schmalkalden




Actio Communis!!!